INDUSTRIEHAFEN UECKERMUENDE GMBH

Ueckermünde, mit Stadtrecht seit 1260 liegt zwischen Haff und Uecker-
münder Heide. Bereits 1913 gab es am Stettiner Haff, in Berndshof, nahe
Ueckermünde, einen Hafen, der bis 1933 als Regionalhafen und von 1935
bis 1990 als Betriebshafen einer Ziegelei betrieben wurde. 1993 entstand
der Industriehafen Ueckermünde in seiner jetztigen Form, 1996 erfolgte die
Ausbaggerung der Hafenansteuerung auf eine Wassertiefe von 3,90 m.

Heute ist der Hafen ein moderner Umschlagplatz für internationale See- und
Binnenschiffe mit vorteilhafter infrastrukturellen Anbindungen. Über Oder und
Peene erfolgt die direkte Einbindung in das Binnenwasserstraßensystem
Deutschlands. Über das Stettiner Haff - Kaiserkanal - gibt es einen brücken-
und schleusenfreien Zugang zur Ostsee, zu den Seehäfen in Polen, Skandi-
navien, im Baltikum und in Russland. Auch Häfen in England, Belgien und
Holland waren schon Ausgangspunkte für Warenlieferungen.

Die Autobahn A 20 und elekrifizierte Bahnstrecken tangieren den Uecker-
münder Wirtschaftsraum.
Das 135 m lange und 40 m breite Hafenbecken ist in Nord-Süd-Richtung
offen, die nutzbare Länge beider Kaianlagen beträgt 125 m.

Neben diesen Kaianlagen ist im Jahr 2003 ein dritter Liegeplatz mit 140 m
Länge westlich vom Hafenbecken (neuer Westanleger) entstanden.
Dort findet hauptsächlich der Umschlag von Industrie- und Nutzholz statt.

Östlich vor dem Hafen befindet sich das Wendebecken. Der Hafen wird durch
sein Equipement den Anforderungen an einen modernen Umschlagplatz
gerecht. Dazu gehören zwei Mobilkräne, Bobcats, Radlader, Gabelstabler und
eine elektronische Fahrzeugwaage.
Als Lagerfläche stehen rund 17.000 m² zur Verfügung. Hauptumschlaggüter
sind Düngemittel und Roheisen (Eisenmasseln).
Weitere Gutarten sind Koks, Kalk- und Pflastersteine.